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Sollten trotz der unten aufgeführten Maßnahmen Schimmel vorhanden sein,
treten Sie mit uns in Kontakt.

Wir analysieren sorgfältig die Ursache des Schadens und erstellen speziell für Sie ein Sanierungskonzept, damit Sie sich in Ihren vier Wänden schnell wieder sicher und wohl fühlen.

Ohne Feuchtigkeit kein Schimmelpilzwachstum

Die Ursachen für Feuchtigkeitsvorkommen können sehr vielschichtig sein: Leitungshavarien, falsches Nutzerverhalten, fehlerhafte Bauausführungen wie Wärmebrücken und undichte Dampfsperren. Oftmals kommen mehrere Faktoren zusammen. Bei Feuchtigkeitsaufkommen kann ein sofortiges Schimmelpilzwachstum beginnen. Schimmelpilze wachsen nach Feuchteschäden in Innenräumen oft sichtbar als schwarze, graue oder grünliche Flecken
und als watteähnliche Rasen auf Wänden und Oberflächen. Ein solcher Befall ist aber nur die Spitze des Eisberges. Bereits in einem frühen „nicht-sichtbaren“ Stadium der Pilzentwicklung können Befindlichkeitsstörungen der Raumnutzer auftreten.

Bei sichtbarem Schimmelpilzbefall besteht im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge immer Handlungsbedarf. Gleiches sollte aber auch für versteckte „nicht-sichtbare”Schimmelschäden gelten. Diese sind sowohl schwerer zu entdecken als auch aufwendiger zu sanieren.

Die zehn wichtigsten Experten-Tipps zur Schimmelvermeidung

Bei einem bekannten Risiko von Schimmelvorkommen in einer Wohnung kann man darauf zur Vermeidung leicht mit einigen wenigen Anpassungen im Wohnverhalten reagieren. Ein Risiko ist immer vorhanden:

  - in Altbauten bis Anfang der 80-er Jahre wegen geringem Wärmeschutz

  - in Neubauten wegen hoher Baufeuchte, insbesondere im ersten Winter

  - bei Vorhandensein dicht schließender Fensterfugen

  - bei hoher Feuchteproduktion der Bewohner, z. B. durch viel Duschen,

  - Wäschetrocknen oder viele Pflanzen in der Wohnung


Bei Einhaltung dieser Empfehlungen kann es in Ihrer Wohnung ohne gravierende Baumängel nie einen Schimmelschaden geben: 

 1. Täglich mehrmals Lüften

Mindestens 3-4 Mal täglich, darüber hinaus immer nach Anzeige eines
Hygrometers.
Die Qualität der Atemluft trägt wesentlich zu unserem Wohlbefinden und zu unserer Gesundheit bei.
Unter 35-40% relative Feuchte können wir vermehrt trockene Haut oder Reizungen im Hals- und Nasenbereich spüren. Luftfeuchte über 60-65% fühlen wir dagegen nicht, aber sie schaden uns indirekt noch viel mehr. Denn über 60% beginnen sich Hausstaubmilben stark zu vermehren und das Risiko von Schimmelpilzwachstum steigt.

Ein Mal tägliches Lüften der Wohnung reicht nur in den seltensten Fällen. Im
Interesse einer hygienisch gesunden Atemluft muss bei Anwesenheit der
Bewohner mindestens 3-4 Mal täglich gründlich gelüftet werden.
Die beste Orientierung bietet ein Hygrometer. In Altbauten (bis ca. 1980) muss während des Winters (unter +5°C) bei Erreichen von 50-55% r. F. gelüftet werden. In allen anderen Fällen muss die Lüftung spätestens bei 60-65% r. F. erfolgen.
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2. Im Winter nur Stoßlüftung

Eine Fensterbank muss frei bleiben, denn Kipplüftung kühlt aus und erhöht die
Heizkosten.

Während der Heizperiode muss zum effektiven Luftaustausch in jedem Raum das Fenster kurz ganz geöffnet werden. Bei vollgestellten Fensterbänken ist das nicht möglich, daher benötigt jedes Zimmer ein ganz zu öffnendes Fenster.
In der Zeit von Oktober bis April hat Kipplüften nur nachteilige Folgen. Der
Luftaustausch erfolgt sehr schleppend. Dafür kühlen die Raumflächen rund um
das Fenster sowie der Boden stark aus. Kipplüften ist für deutlich erhöhte
Heizkosten verantwortlich.
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 3. Immer nur kurz lüften

Gewöhnlich 10-15 Minuten, bei Frost sind maximal 5 Minuten völlig ausreichend.

Der Austausch verbrauchter Luft gegen Frischluft funktioniert bei kalten
Temperaturen sehr schnell. Unter +5°C genügen maximal 5 Minuten!
Bei wärmeren Außentemperaturen gilt die Faustregel:

- bei 5-10°C Lüftungsdauer 5-10 Minuten
- bei 10-15°C Lüftungsdauer 10-15 Minuten
- über 15°C Lüftungsdauer beliebig, nach Wohlbefinden
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4. Lüften auch bei Regen

Kaltluft ist immer sehr trocken, auch bei Nebel oder Regen kann und muss daher gelüftet werden.

Auch bei Regen und Nebel lüften! Kalte Herbst- oder Winterluft ist immer
trockener als die Luft in unseren Wohnungen. 100% feuchte Kaltluft enthält nur einen Bruchteil des Feuchteinhalts warmer, verbrauchter Zimmerluft!
Kalte Luft kann nur wenig Feuchte aufnehmen. Selbst wenn Kaltluft bei Regen
oder Nebel 90-100% feucht ist: Aufgeheizt in der Wohnung ergibt sich daraus
trockene Warmluft mit ca. 30% Feuchte, die wieder neue Wohnfeuchte bis zu 50-60% aufnehmen kann. Damit es nicht mehr wird, muss erneut gelüftet werden.
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 5. Feuchtebelastung direkt rauslüften

Feuchteentwicklung in Bad oder Küche stets direkt nach draußen und nie in die
Wohnung abführen.

Luftfeuchte darf sich nicht über längere Zeit in der Wohnung verteilen. Daher gilt für einzelne Räume:

  - Schlafzimmer: Morgens nach dem Aufstehen
  - Badezimmer: Sofort nach Duschen und Baden
  - Küche: Während und nach dem Kochen
  - Wohnung: Alle Räume vor dem Schlafengehen
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6. Alle Zimmer beheizen

Die Raumtemperaturen sollen nie dauerhaft unter 18°C absinken. Türen zu
weniger beheizten Räumen sind zu schließen.

Achten Sie darauf, keine Räume auskühlen zu lassen. Kalte Zimmer sind stärker
schimmelgefährdet. Die Temperaturen daher – auch in nicht dauernd genutzten
Räumen - nicht unter 18°C fallen lassen. Völliges Auskühlen und Aufheizen
erhöht die Heizkosten.
Schlafzimmer mag man gern auch kälter. Bei Schimmelgefahr muss dann
tagsüber auf 18-20°C beheizt werden. Halten Sie Türen zwischen warmen und
kalten Wohnbereichen dringend geschlossen. Feuchte Warmluft schlägt sich
sonst in kalten Zimmern nieder.
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7. Abwesenheit am Tage ohne Problem

Auch bei Abwesenheit die Heizung tagsüber nie ganz abstellen. Eine konstante
Durchschnittstemperatur ist Kosten sparender als ständiges Wiederaufheizen und Auskühlen. Bei längerer Abwesenheit (Urlaub, Wochenendausflug) genügen 12-15° C Raumtemperatur.

Auch Berufstätige können dafür Sorge tragen, morgens, abends und an
Wochenenden ausreichend, entsprechend den vorgenannten Orientierungen zu
lüften. So kann während der Abwesenheit kein Feuchteschaden entstehen.
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8. Möbel mit Abstand zu Außenwänden

Möbel an Außenwänden, besonders große Schränke, benötigen mindestens 5 cm Abstand, in Altbauten mindestens 10 cm.

Außenwände sind insbesondere in Altbauten recht kalt. Dies ist kein Baumangel, sondern durch das Baualter bedingt. Besonders dort erweist es sich als ungünstig, dass hinter Einrichtungsgegenständen aller Art nur wenig
Raumwärme gelangen kann und diese Flächen noch stärker abkühlen.
Je schlechter der Wärmeschutz der Außenwand, je kühler und feuchter das
Wohnklima, umso weiter muss Abstand zu Außenwänden gehalten werden. Dazu können im Einzelfall 5 cm ausreichen, in vielen Fällen sind 10 cm erforderlich bis hin zu 20 cm in Extremfällen bei großen Möbelstücken.
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 9. Kein Wäschetrocknen in der Wohnung

Wäschetrocknung in der Wohnung ist kein Problem bei sehr guter Beheizung und Belüftung.

Wo immer möglich, sollte Wäsche in Trockenkellern, auf Trockenböden oder im
Freien getrocknet werden. Stehen diese Möglichkeiten nicht zur Verfügung, dann kann mit besonderer Sorgfalt auch in der Wohnung getrocknet werden.
Bei Wäschetrocknung in der Wohnung muss der betreffende Raum gut beheizt
sein. Die Tür ist geschlossen zu halten und während der Trocknungsdauer muss
mehrmals eine Stoßlüftung erfolgen. So wird es auch langfristig zu keinen
Schäden kommen.
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10. Keine Kellerlüftung im Sommer

In Kellerräumen nur lüften, wenn es draußen kälter ist als drinnen.

Ein Sonderfall sind die kühlen Kellerräume in den Sommermonaten. Bereits im
Frühsommer ist die Warmluft von draußen schädlich, weil ihre Feuchtelast an
den kalten Bauteilen und Einrichtungsgegenständen kondensiert. Im Gegensatz
zum Winter darf dann keine Belüftung erfolgen.
Räume im Keller sollten immer nur dann gelüftet werden, wenn es draußen
kälter ist als drinnen. Dies ist im Sommer gewöhnlich nachts oder in den frühen
Morgenstunden. Bei Wärmebedarf sollte statt Außenlüftung eine Beheizung der
Kellerräume auch im Sommer erfolgen.


gesundes-klima-im-haus-tipps-zum-richtigen-lueften[1].pdf
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kostenvorteil und Lüftungshinweis.pdf
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